Mit dem Rauchen aufhören

Es gibt viele Laster, über die ein Mensch verfügen kann. Das ist ganz natürlich, da der Mensch ein schwaches Wesen ist, welches nicht stark genug ist, sich Versuchungen zu wiedersetzen. So sind wir Menschen stetig Versuchungen aus unserer Umwelt ausgesetzt, welche sich meist als eine Herausforderung herausstellen, wenn wir uns versuchen, dieser Versuchung zu wiedersetzen. Schafft man es nicht, läuft man häufig die Gefahr, dass sich aus dieser Versuchung eine Sucht entwickelt.

Dabei gibt es die verschiedensten Arten von Lastern, die sich allesamt untereinander extrem unterscheiden. So gibt es Laster, wie beispielsweise der häufige und mengenmäßig große Verzehr von Schokolade, der zwar nicht gut für die Figur und die Zähne ist, aber ansonsten keine großartigen gesundheitlichen Auswirkungen mit sich trägt. Anders sieht es aus bei Lastern, wie zum Beispiel der Genuss von Alkohol und von Nikotin. Diese Laster verfügen nämlich über ein ganz spezielles negatives Kriterium, denn sie haben Suchtpotenzial. Wer häufig Alkohol und Nikotin konsumiert, der geht die große Gefahr ein, dass er nach einer Zeit süchtig danach wird. Auch wenn Alkohol zudem in puncto Sucht eine Änderung der Persönlichkeitsstruktur mit sich führt, ist Nikotin nicht weniger gefährlich.

Ganz im Gegenteil, der Genuss von Nikotin ist mehr als ungesund und kann schwere gesundheitliche Folgen mit sich führen. Das wissen wir spätestens, seitdem die Gesundheitspolitik in dieser Sache eingegriffen hat und das Rauchverhalten, vor allen Dingen von Jugendlichen, einzuschränken. Diese Maßnahmen erfolgen mittels Propaganda mit dem Rauchen aufzuhören, bedruckten Zigarettenpackungen mit Krankheitsbildern, die entstehen können, und mithilfe von Alterseinschränkungen hinsichtlich des erlaubten Tabakkonsums. So dürfen heute Zigaretten nur noch ab dem Alter von 18 Jahren im Handel, als auch in den Zigarettenautomaten gekauft werden. Das war früher nicht so, denn bereits Kinder konnten ohne Probleme an den Zigarettenautomaten Zigaretten ziehen. Dadurch wurde in erster Linie das Suchtpotenzial hochgetrieben, da bereits Kinder süchtig nach Nikotin werden konnten. Der beste Weg also, den Konsum von Nikotin niedriger zu halten, ist ihn zu stoppen, bevor er überhaupt erst eintritt.

Hat man diese Grenze jedoch bereits überschritten und befindet sich bereits in einer Sucht nach Nikotin, so ist dies ein harter und langer Weg, bis man sein Rauchverhalten voll und ganz aufgeben kann. Nichtraucher werden, das ist für viele Menschen ein großer Traum, dessen Versuch sie schon häufig, leider vergebens, gewagt haben. Dabei ist das mit dem Rauchen aufhören vielmehr eine Kopfsache, als eine körperliche Abhängigkeit, womit ich jedoch viele Menschen schützen, wenn es mit dem Rauchen aufhören nicht geklappt hat. Viele Menschen reden sich ein, dass zwischen dem Nichtraucher werden und ihrem momentanen Zustand als Raucher eine große körperliche Sucht steht. Damit geben sie sich lieber ab, als den nächsten Versuch zu starten, das Rauchen aufzugeben. Dabei stehen dieser Annahme, das Rauchen würde extrem körperlich abhängig machen, zahlreiche Beispiele gegenüber, in denen Menschen, die jahrzehntelang zwei Packungen Zigaretten am Tag geraucht haben, von den einen auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufhören. Diese Menschen sprechen nicht einmal von körperlichen Entzugserscheinungen, sondern vielmehr von der Lust, hin und wieder bei einem Kaffee oder einem Glas Bier eine Zigarette rauchen zu können. Ebenso kann man der Annahme der hohen körperlichen Abhängigkeit entgegenstellen, dass viele Menschen mithilfe von Akupunktur und Hypnose den Absprung vom Raucherdasein schaffen. Dies wäre nicht denkbar, wenn es sich um eine starke, körperliche Abhängigkeit handeln würde, da ansonsten eine körperliche Entzugskur, wie beispielsweise bei Drogen und Alkohol, vonnöten wäre.

Ist also alles nur Kopfsache? Weitestgehend ja! Wer Nichtraucher werden möchte, der muss in erster Linie einen Hebel im Kopf umlegen, um sich auf das Nichtraucherdasein einzulassen und vorzubereiten. Der Wille muss in jedem Fall stark sein, ansonsten wird der Versuch zu den Nichtrauchern zu zählen, scheitern. Nichtrauchern werden muss man mit voller Überzeugung. Das ist gar nicht schwierig, wenn man sich vor Augen hält, dass der Konsum von Nikotin für gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Nikotin kann Krebs in jeglicher Weise verursachen und die Gefäße verstopfen. So ist auch das Risiko eines Herzinfarktes und anderen Gefäßkrankheiten extrem erhöht durch den Genuss von Nikotin. Mit dem Rauchen aufhören sollte man zudem, weil auch ästhetische Aspekte, auf welche die Menschen viel Wert legen, durch das Rauchen irritiert werden. So verfügen Raucher über unschöne gelbe Zähne und haben in der Regel auch ältere und fahlere Haut, als der durchschnittliche Nichtraucher.